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»Wasser des Lebens« | Jens Strüver & Tim Ra

Videoclip | 4:32 | 2026 | Jens Strüver & Tim Ra

Der Videoclip zu »Wasser des Lebens«, dem abschließenden Stück des Albums »Kosmische Kuriere«, übersetzt dessen Vision in eine filmische Erzählung. New York ist versunken. Die Freiheitsstatue ist enthauptet. Unter Wasser flackern die letzten Palantir-Server — Kontrolle ohne Zweck, ohne Zukunft. Jens Strüver und Tim Ra springen im Maßanzug aus einem goldenen Luftschiff in den Atlantik. Was als postmoderne Hommage an die Bond-Filme der 1960er Jahre beginnt, entwickelt sich zu einer poetischen Meditation über Freundschaft, Vergänglichkeit und Hoffnung.

Ihre Mission ist ebenso absurd wie unausweichlich: Sie bergen eine Flasche Champagner aus dem legendären New Yorker Four Seasons Restaurant und eine Schallplatte aus einem jamaikanischen Plattenladen an der Fifth Avenue — ihre eigene. Eines von nur sieben Exemplaren weltweit.

Während die menschlichen Systeme kollabieren, setzt das Leben seinen Weg unbeirrt fort. Korallen wachsen über den Ruinen, Mantarochen gleiten durch die versunkene Stadt. Denn Kosmos und Leben sind letztlich eins. Am Ende treibt ein improvisiertes Floß über den offenen Atlantik. Zwei durchnässte Männer legen die Platte auf den Plattenspieler, entkorken den Champagner und hören zu.

»What a record.« — »One of our finest.«

Sieben Exemplare, analog und unersetzlich: Die limitierte Auflage ist kein Marketinginstrument, sondern integraler Bestandteil des Werks. Die Schallplatte wird zur Samenkapsel — einem Artefakt, klein genug, um die Katastrophe zu überdauern, und dicht genug, um aus ihr eine ganze Welt neu entstehen zu lassen. Auch nach dem Ende bleibt etwas erhalten: das Wasser des Lebens.

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